atelier
wörsdörfer

Künstler*innen sind die Entdecker, die mit jeder Arbeit das Leben neu erkunden. Ich habe mich auf großformatige Kohlezeichnungen, Installationen und analoge Collagen spezialisiert. 

Kunst ist für mich die Verbindung von meiner Gedanken- & Gefühlswelt nach außen, bis hinein in die Gesellschaft. Sie geht über sprachliche Barrieren hinweg und eröffnet neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Denkens.


Gerne können Sie sich in meinem Atelier umsehen und mich und meine Kunst kennenlernen. Vereinbaren Sie doch bitte einen Termin vor Ort, in meinem Atelier in 35708 Haiger-Fellerdilln, im Lahn-Dill-Kreis.
 

>> Virtuelle Retrospektive <<

Ich betrachte meine Internetseite als eine virtuelle Retrospektive, als Rückblick und Vergegenwärtigung, was ist.

Das Durchsehen der Inhalte bietet eine Gelegenheit, meinen künstlerischen Fortschritt, die Entwicklung von Ideen und den Einfluss im Kontext der Kunstgeschichte kennen zu lernen. In meinen umfangreichen Bildergalerien zeige ich also Werke aus verschiedenen Schaffensphasen. 

Das Schaffen von Kunst kann tatsächlich als eine Art Reise betrachtet werden. Man entdeckt seine eigene kreative Stimme, erkundet neue Möglichkeiten, Techniken und Materialien und erweitert seine ganz persönlichen Ausdrucksmöglichkeiten. Im kreativen Prozess treten Herausforderungen auf und müssen bewältigt werden. Letztendlich ist Kunst eine sehr gute Möglichkeit, die eigenen Grenzen zu erweitern.

"Erbgut" (6-teilig) - thematisiert den Müll in unserer Landschaft - B.220 cm x H.160 cm. 
Wer schon einmal Müll gesammelt hat, weiß, was da alles zusammen kommt.

>> die kunst ist eine tochter der freiheit <<

Künstler sind die Narren, die der Gesellschaft den Spiegel vorhalten. Was mir wichtig ist, ist die "Stellung-beziehende-Rolle" der Künstler*innen in unserer Gesellschaft. Ich bin der Meinung, dass sich Künstler*innen thematisch nicht nur um sich selbst drehen sollten, dafür sind die Probleme auf der Welt zu drängend, als dass sie von der Kunst unkommentiert bleiben sollten. Laut Friedrich Schiller ist die "Kunst eine Tochter der Freiheit" und die Kunst ist unser Mittel, uns frei zu äußern und unseren Beitrag zur Verbesserung des Lebens auf diesem Planeten zu leisten. 

 
Kunst geht über sprachliche Barrieren hinweg und eröffnet neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Denkens. Sie kann sowohl den Künstler selbst, als auch den Betrachter dazu bringen, über die Schöpfung, die Umwelt, seine eigene Lebenssituation, seine Gedanken, Gefühle, Identität und Moral nachzudenken. 

Indem die Kunst soziale Themen anspricht, Ungerechtigkeiten aufdeckt oder zum Nachdenken über gesellschaftliche Konventionen und Werte anregt, kann Kunst durchaus eine gesellschaftliche Wirkung haben und persönliche oder gesellschaftliche Veränderungen inspirieren. 

Und natürlich hat Kunst auch eine ästhetische Wirkung. Die Bildinhalte werden mittels einer vom Künstler ausgewählten Komposition von Formen, Farben, Texturen und Materialien umgesetzt, die das ästhetische Empfinden des Betrachters ansprechen und eine individuelle Reaktion, im Kontext seiner persönlichen Wahrnehmung und Erfahrung hervorrufen.

Bei der Betrachtung von innovativen Werken in Ausstellungen kann die eigene Kreativität inspiriert werden und die Ausstellungsbesucher können dazu motiviert werden, selbst schöpferisch aktiv zu werden.

Die Grundlagen des Zeichnens

VHS Lahn-Dill-Akademie


Kurs 1 - 2024 - Beginn am 18. 1. 2024 -  keine Plätze mehr frei

Kurs 2 - 2024 - Beginn am 7. 3. 2024


Die Grundfertigkeiten werden je nach Kenntnisstand individuell berücksichtigt, dabei ist es erst einmal nicht wichtig, "wie gut" man zeichnen kann. Zum Einsatz kommen Grafitstifte in verschiedenen Härtegraden, Kohle, Künstler-Buntstifte, Sepia und Rötelstifte, Tuschestifte und Ölpastellkreiden. 

Themen: 1. Materialkunde, 2. Wie fange ich an oder Übungen zur Überwindung des "Inneren Zensors", 3. Raumaufteilung und Komposition, 4. Linienführung, 5. Oberflächen und Strukturen, 6. Modellierung durch Licht und Schatten, 7. Perspektive und dreidimensionale Raumdarstellung, 8. Herausarbeiten des Motivs, 9. Bildpräsentation.

>> Anmeldung und Infos 

AUSSTELLUNG - CHRONOS/KAIROS

01. 02. 2024, 18:00 Uhr - Eröffnung des  ersten Teils "
chronos"
der Doppel-Ausstellung  "chronos/kairos" des "Oberhessischen Künstlerbundes"

Ausstellungsdauer bis 07. 04. 2024, zu sehen im "KiZ" Gießen (Kunst im Zentrum), Südanlage 3a, 35390 Gießen

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, von 10:00 bis 17:00 Uhr, Montags geschlossen.

Begrüßung: Astrid Eibelshäuser, Stadträtin und Dieter Hoffmeister, Vorsitzender OKB. Einführung: Anna Lena Fischer, Kunsthistorikerin.

Während der Eröffnung findet eine Sound-Performance von Vanessa Wagner, Sinja Böhmer und Dietrich Skrock statt.

Der zweite Teil der Doppel-Ausstellung "kairos" wird im Herbst 2024 ebenfalls im "KiZ" zu sehen sein.

- Links: "Die Kathedrale" - als Negativ gezeichnet,
- Mitte: "Beliebte Rektorin", - Rechts: "Operation Baum". 
Kohlezeichnungen - Größe: je B.70 cm x H.100 cm

>> kunst denkt nicht - kunst ist <<

"Kunst denkt nicht, Kunst ist." - diese blödsinnige Aussage kam mir eines Tages bei einem Gespräch über Kunst in den Sinn. Und dieser Satz, so schräg er auch erst einmal erscheinen mag, blieb mir im Gedächtnis. Meiner Meinung nach, sagt er vieles über das Wesen der Kunst und auch über das Betrachten von Kunst aus.  

Nähert man sich der Kunst mittels des rationales Denkens, so ist ein Scheitern vorprogrammiert. Kunst ist nicht rational, sie  spricht über die Sinne durch Assoziationen auch das Gefühl und unser Unterbewusstsein an. 


Neben der Form und Komposition, dem Stil und der Technik gibt es noch eine inhaltliche Bedeutung und eine biografische Erfahrung sowohl des Künstlers, als auch des Betrachters.  Das alles erzeugt die emotionale Wirkung eines Kunstwerks. Kunstbetrachtung ist also eine subjektive Erfahrung, und es gibt kein "richtig" oder "falsch" bei der Interpretation eines Kunstwerks.

Würde man einmal den Verstand etwas beiseite  schieben, begänne man wieder (vergleichbar einem unvoreingenommenem Kind), das Bild, die Kunst zu erforschen und vermutlich Zugänge zur gezeigten Arbeit finden. Und vielleicht würde einem heute ein Bild gefallen, das man gestern noch mit abwertenden Worten bedacht hat.

"Kunst ist." - das ist für mich der Schlüssel zur Interpretation.



Zitat von Franz Marc, einem expressionistischem Künstler:

Reine Kunst verfolgt überhaupt keine Zwecke, sondern ist einfach sinnbildlicher Schöpfungsakt, stolz und ganz »für sich«!

"Abschied" - in Gedenken an die 174.352 * Menschen, die in der BRD infolge der "Corona"- Pandemie verstorben sind*. (Stand 3. 7. 2023). B.310 cm x H.100 cm

Spontane Reaktion bei einer Ausstellung

vor den Kohlezeichnungen "Oh, mann - Harald"  und "Der König und sein Narr -I"